Geschichte
Das Aragonesische Kastell, auch bekannt als Castel Sant'Angelo, erhebt sich am äußersten Ende der Altstadt, dort wo der Mar Grande auf den Mar Piccolo trifft. Seine Ursprünge reichen bis 916 n. Chr. zurück, als die Byzantiner eine erste Befestigung errichteten, um die Stadt vor den Überfällen der Sarazenen und Venezianer zu schützen.
Die heutige Gestalt verdankt sich Ferdinand II. von Aragón, der zwischen 1486 und 1492 das Kastell vom Architekten Francesco di Giorgio Martini umplanen ließ und es mit massiven Türmen und imposanten Mauern an das Aufkommen der Feuerwaffen anpasste.
Wussten Sie schon…
- Das Kastell wird von der Marine verwaltet, die die kostenlosen Führungen betreut.
- Bei den Restaurierungen kamen unter den aragonesischen Fundamenten Reste aus griechischer und römischer Zeit zum Vorschein.
- Von der Terrasse genießt man einen der schönsten Ausblicke auf den Schiffbaren Kanal und die Drehbrücke.
Praktische Informationen
| Öffnungszeiten | Täglich, 9:00 – 24:00 Uhr (kostenlose Führungen alle halbe Stunde) |
|---|---|
| Eintritt | Kostenloser Eintritt |
| Barrierefreiheit | Teilweise zugänglich: die Höfe und die Hauptebenen sind erreichbar, einige Türme haben Treppen. |
| Anfahrt | Zu Fuß von der Drehbrücke, am Eingang der Altstadt. Parkplätze im Borgo, 10 Minuten entfernt. |
Tipps für den Besuch
- Buchen Sie die abendliche Führung: das beleuchtete Kastell über dem Kanal ist spektakulär.
- Verbinden Sie den Besuch mit einem Spaziergang durch die Altstadt, gleich hinter dem Kastell.
- Nehmen Sie die Kamera mit: der beste Punkt für Aufnahmen ist die Terrasse zum Mar Piccolo.